Im Mittelpunkt der Mitgliederversammlung der Freien Demokraten Steglitz am 01. Dezember stand der schon Jahre andauernde Stillstand am Bierpinsel.

Mitten in der Schloßstraße steht dieses Wahrzeichen von Steglitz seit über zehn Jahren leer und das Umfeld verkommt zunehmend.

Die FDP hatte sich zu Hintergründen und Perspektiven Axel Bering eingeladen, den Geschäftsführer der Schloßturm GmbH, der den seit 2006 anhaltenden Leerstand mit Rechtsstreitigkeiten mit der Versicherung nach Wasserschäden im Jahr 2010 erklärte.

Dies scheint sich nun der Klärung zu nähern, so dass Zukunftsperspektiven erkennbar werden können. Trotz Brandschutzauflagen und Wärmeschutzmaßnahmen.

Zentralpunkt muss die Ergänzung der ausschließlich gastronomisch möglichen Nutzung des Turmes selbst am Fuß des Gebäudes sein. Mit der Schließung der U-Bahnzugänge durch die BVG in Zukunft eröffnen sich neue Horizonte.

Trotzdem sieht der Investor einen Zeitrahmen von fünf Jahren, bis der neue Bierpinsel wieder zu einem echten Glanzstück für die Schloßstraße wird.

Natürlich wurde neben dem konkreten Thema „Bierpinsel“ auch angeregt über Bau- und Stadtentwicklungspolitik allgemein; in Steglitz-Zehlendorf wie in Berlin insgesamt, diskutiert.

Abgerundet wurde der Abend, der auch wieder Interessenten der FDP anzog, mit der Planung für die Aktivitäten des Ortsverbandes im Zuge des Volksbegehrens zur Offenhaltung von Tegel besprochen.

Der OV wird an den Adventssamstagen jeweils in der Schloßstraße Präsenz zeigen und Unterschriften sammeln.

Thomas Seerig